Browsed by
Monat: August 2017

Martin Luther – Über Joh. 14,6

Martin Luther – Über Joh. 14,6

Die Wege, die außer Christo sind, darauf man zum Vater kommen oder zur göttlichen Majestät hinaufsteigen wollte, das sind lauter jähe Oerter, auf welchen Niemand wohl stehen kann, sondern bald herunter fallen muß. Wer aber Christum, den Weg, die Wahrheit und das Leben, also erkannt und in sein Herz gepräget hat, der kann hernach sicher zum Vater aufsteigen und mit ihm zu thun haben. Denn wenn es betrifft den großen Sprung in’s ewige Leben, durch Sünd und Tod, Teufel und…

Weiterlesen Weiterlesen

Luther, Katharina – Über ein Gesangbuch

Luther, Katharina – Über ein Gesangbuch

Mir ist ein Gesangbuch aus sunder Lieb und Freundschaft geben worden, daß ich es lesen soll, welches in Behem gedruckt ist von einem gottsfürchtigen Mann. Sein Nam ist Michel Wiß, welchen ich leiblicher Person halb nit kenn. Wie aber der Herr sagt: aus ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, also hab ich, da ich das Buch gelesen, müssen urtheilen, daß dieser Mann die ganz Bibel offen in seim Herzen habe, ja derselben ein Kundschaft und Erfahrnuß habe, wie die lieben…

Weiterlesen Weiterlesen

Luther an seinen Beichtvater

Luther an seinen Beichtvater

„Viele denken, weil ich mich unterweilen in meinem äußerlichen Wandel frohlich stelle, ich gehe auf eitel Rosen; aber Gott weiß, wie es um mich steht meines Lebens halber Ich habe mir oft fürgenommen, ich wollte der Welt zu Dienst mich etwas ernstlicher und heiliger (weiß nicht, wie ich es nennen soll,) stellen: aber Gott hat mir solches zu thun nicht gegeben. Die Welt findet Gott Lob, kein Laster an mir, das sie mit Wahrheit mir konnte aufruckern,“

Melanchton über Luther

Melanchton über Luther

„Er war von Natur von wenigem Essen und Trinken, daß ich mich sein oft verwundert habe, dieweil er doch nicht klein und schwach vom Leibe war. Ich habe gesehen, daß er zu Zeiten in vier ganzen Tagen, wenn er schon gesund war, nichts gegessen und getrunken hat. So habe ich auch sonst oft gesehen, daß er täglich nur mit wenig Brot und einem Hering begnügt gewesen, und das zu Zeiten viel Tage lang.“

Johann Schwebel – Nachfolge

Johann Schwebel – Nachfolge

Das Spiel hat sich ganz verkehrt. Vor Zeiten lernte man das Gesetz Gottes von den Priestern, jetzund wär vonnöthen, daß sie auch zu den Layen in die Schul giengen und von ihnen die Bibel lernten lesen. Vor Zeiten haben die Bischöfe gebraucht das Schwert des Worts Gottes zu der Seelen Heil, und weltliche Gewalt das zeitlich Schwert zur Straf der Bösen: jetzund verlassen die Bischöfe das Wort Gottes, ja wollen das mit weltlichem Schwert tyrannisch unterdrücken. Aber die bisher das…

Weiterlesen Weiterlesen