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Tag: 11. Dezember 2017

Luther, Martin – Die Gabe Gottes

Luther, Martin – Die Gabe Gottes

Die höchste Gnade und Gabe Gottes ist ein fromm, freundlich, gottfürchtlich und häuslich Gemahl haben, mit der du friedlich lebst, der du darfst all dein Gut und was du hast, ja deinen Leib und dein Leben anvertrauen. Der Weg zum Glück Ein Hausbuch für die christliche Familie von Pfarrer Gustav Hofelich C. Rieger’sche Verlagsanstalt. Stuttgart – München

Luther, Martin – Der Eltern heiliger Beruf

Luther, Martin – Der Eltern heiliger Beruf

Die Eltern sind Gott ganz ähnlich in ihrem Amt gegen die Kinder, und ist uns in ihnen fein abgemalt das göttliche und väterliche Herz gegen uns. Denn in Vater und Mutter können wir spüren und erfahren, wie Gott gegen den Menschen gesinnt ist, darum er sich auch nicht schämt des väterlichen Namens; und gleichwie für uns Gott sorget, uns nähret, schützet und schirmet, lehret und unterweiset, also auch der Vater lehret das Kind, nähret es und versorget es. So könnte…

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Francke, August Hermann – Worauf es in der Erziehung ankommt

Francke, August Hermann – Worauf es in der Erziehung ankommt

Die wahre Gemüthspflege geht auf den Willen und Verstand. Wo man nur auf eines unter beiden sein Absehen hat, ist nichts Gutes zu hoffen. Am meisten ist wohl daran gelegen, daß der natürliche Eigenwille gebrochen werde. Daher ist am allermeisten hierauf zu sehen. Wer nur deswegen die Jugend unterrichtet, daß er sie gelehrter mache, sieht zwar auf die Pflege des Verstandes, welches gut, aber nicht genug ist. Denn er vergißt das Beste, nämlich den Willen unter den Gehorsam zu bringen,…

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Francke, August Hermann – Die Rute

Francke, August Hermann – Die Rute

Einige sind der Meinung, man soll die Kinder bloß durch liebreiches Ermahnen zurechtbringen und wollen nicht gestatten, daß man sie mit der Rute oder etwa sonst scharf züchtigen solle, wenn die Worte nicht hinlänglich scheinen. Die Erfahrung ist aber hierinnen die beste Lehrmeisterin, daß man die Rute nicht gar von der Kinderzucht verbannen könne, zum wenigsten, wenn die Kinder schon verzärtelt, und so lange, bis sie sich selbst überwunden haben und ohne Zwang einer liebreichen Anführung folgen. Der Weg zum…

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Zeller, Christian Heinrich – Fürbitte für die Kinder

Zeller, Christian Heinrich – Fürbitte für die Kinder

Durch Gebet und Fürbitte können göttliche Einwirkungen vom Himmel auf die Kinder herabgezogen und dadurch Veränderungen in denselben bewirkt werden, die in keines Menschen Macht stehen. Denn Gebet und Fürbitte berühren das Herz des Herrn, wie die Hand jener Frau den Saum seines Kleids, daß eine Kraft von ihm ausgeht und auf die einströmt, die da bitten, wie auf die, für welche man Fürbitte tut. Solche Kraft und Wirkung des Gebets ist ein Geheimnis der Geisterwelt, das aber gläubigen Seelen…

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Geiler von Kaysersberg, Johannes – Die große Verantwortung

Geiler von Kaysersberg, Johannes – Die große Verantwortung

Es ist um einen jungen Menschen wie um ein neues Faß. Womit man es zum erstenmal füllt, darnach schmeckt es beständig. Füllest du es mit edlem Wein, das ist, lehrst du dein Kind in der Jugend alle guten Tugenden, so schmeckt es immer darnach, es gewöhnt sich an das Gute und tut es gerne, auch wenn es alt geworden ist. Ziehe darum dein Kind von frühe auf zu aller Ehrbarkeit, du brauchst dennoch Glück und schönes Wetter, damit es wohl…

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Luther, Martin – Arbeitsfleiß

Luther, Martin – Arbeitsfleiß

Wer mit zeitlichen Sorgen umgeht, Scharren und Kratzen, und allein denken will, wie er hoch und reich werde, der beschwert das Herz, wie Christus sagt Luk. 21, 34, daß also die rechte Frucht erstickt, wie das Korn unter den Dornen. Arbeiten soll man, und ein jeder in seinem Beruf auf das fleißigste und emsigste sich halten, das ist geboten. Aber daß man so scharrt und geizt, wie jetzt die Welt tut und allein darauf beflissen ist, wie man viel Gulden…

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Luther, Martin – Mit Gott!

Luther, Martin – Mit Gott!

Unser Leben ist gleich wie eine Schiffahrt. Denn gleich wie die Schiffleute vor sich haben den Port, nach und zu welchem sie ihre Fahrt richten, daß sie dahin gelangen möchten, da sie sicher aus aller Gefahr sind, also ist uns die Verheißung des ewigen Lebens auch geschehen, daß wir in derselben gleich wie in einem Port fein sanft und sicher ruhen sollen. Weil aber das Schiff, in dem wir geführt werden, schwach ist und gefährliche, ungestüme Winde, Wetter und Wellen…

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Claudius, Matthias – Etwas Festes

Claudius, Matthias – Etwas Festes

Etwas Festes muß der Mensch haben, daran er zu Anker liege, etwas, das nicht von ihm abhange, sondern davon er abhängt. Der Anker muß das Schiff halten; denn wenn das Schiff den Anker schleppt, so wird der Kurs mißlich, und Unglück ist nicht weit. Der Weg zum Glück Ein Hausbuch für die christliche Familie von Pfarrer Gustav Hofelich C. Rieger’sche Verlagsanstalt. Stuttgart – München

Luther, Martin – Werktätiger Gottesdienst

Luther, Martin – Werktätiger Gottesdienst

Gott gebe, daß ein jeder seinen Nächsten dafür ansehe, wenn er ihm dient, daß es Gott sei gedient, so würde die ganze Welt voll Gottesdienst sein. Ein Knecht im Stall, eine Magd in der Küche, ein Knabe in der Schule, die wären eitel Gottesknechte und Gottesdiener, wenn sie solches mit Fleiß täten, was ihnen zu tun von Vater und Mutter, von Herren und Frauen im Hause aufgelegt wird. Also würde jeglich Haus eine rechte Kirche sein, darin nichts denn lauter…

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