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Kategorie: Hildebert von Tours

Hildebert von Tour – Geistliche Mahle

Hildebert von Tour – Geistliche Mahle

Halte oft geistliche Mahle, und laß dir den Tisch mit geistlichen Speisen besetzen. Sprich zum Schmerz, als zu deinem Diener: Lege mir Brod vor, das heißt, Thränen wegen der begangenen Sünden. Sie sollten ja unser tägliches Brod sein. Solches aß der, welcher geschrieben: Thränen sind meine Speise Tag und Nacht! Aber sprich weiter zum Schmerze: Knabe, hast du nicht auch etwas Gekochtes? Bringe mir Solches, denn der Mensch lebt nicht vom Brodte allein. Darauf möge der Schmerz noch drei Gerichte…

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Hildebert von Tours – Gute Werke

Hildebert von Tours – Gute Werke

Der Herr ermahnt uns, Werke der Liebe und Barmherzigkeit zu thun, so lange wir noch auf dem Acker des Lebens stehen. Denn wenn erst die Zeit vorübergeschwunden und die Ewigkeit gekommen ist, dann ist es zu spät. Keiner wird dort zu dir sprechen: Kleide den Armen, wo Alle in den Kleidern der Unsterblichkeit prangen. Niemand wird zu dir sagen: Bewirthe den Fremdling, wo Alle im Vaterlande leben. Niemand wird sprechen: Besuche den Kranken, wo eine ewige Gesundheit blüht. Niemand wird…

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Hildebert von Tours – Liebe

Hildebert von Tours – Liebe

Die Liebe dieser Welt ist anfangs süß, am Ende aber wird sie bitter; die Liebe Gottes scheint anfangs bitter zu sein, aber am Ende wird sie süß. Dieß zeigt uns auf eine bemerkenswerthe Weise der evangelische Abschnitt von der Hochzeit zu Cana, wo es heißt: Jeglicher Mensch setzet zuerst guten Wein vor, und wenn sie trunken sind, den schlechten. Du aber hast den guten Wein zuletzt aufbehalten. Der natürliche Mensch nimmt zuerst den guten Wein, das heißt, er läßt sich…

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Hildebert von Tours – Suche nach Glück

Hildebert von Tours – Suche nach Glück

Staub ist alles fleischliche Wesen, Staub sind alle zeitlichen Reichthümer, der bald verschwindet und wie vom Winde verweht wird. In diesem Staube suchet ihr vergeblich das Glück, vielmehr, da ihr ihn in Hausen zusammen blaset, fliegt er- euch in die Augen und macht euch ganz blind am innern Menschen. Suchet was droben ist! spricht der Apostel. Schüttelt den Staub von euch ab, laßt die Steine und das Blei des Bösen in die Tiefe fallen, zerreißt den Strick des Lasters, daran…

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Hildebert von Tours – Der Tag des Herrn

Hildebert von Tours – Der Tag des Herrn

Mit dem Tode hören die menschlichen Tage auf und der Tag des Herrn beginnt, von dem geschrieben steht, er komme wie ein Dieb in der Nacht. Was zaudern wir nun hier zu wirken, um im Vaterlande Miterben Christi sein zu können? Hier ist der Kriegsdienst, dort wird der Sold gegeben; hier wird gestreut, dort soll geerntet werden. Die Zeit aber ist kurz, wie der Apostel sagt, denn das Wesen dieser Welt vergehet. Es wartet der Herr, der gesprochen: Ich habe…

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Hildebert von Tours – Die Schwachheit des Menschen

Hildebert von Tours – Die Schwachheit des Menschen

Der Herr der Herrn, der König der Könige hat unsre Schwachheit nicht verachtet, hat sich des Saamens Abrahams angenommen. Da die menschliche Natur geflohen, weit von ihm geflohen war, hin zu dem Abgrunde des Verderbens, ist er ihr nachgeeilt und hat sie wiederum zurückgeführt. O Wunder, unser schwaches Fleisch ist so hoch geehrt worden, daß es das Wort des Vaters zur Einheit seiner Person erhoben hat! Gottes Sohn ist Mensch geboren, er ist arm geworden, um die Glieder seines Leibes…

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