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Kategorie: Luther Martin

Martin Luther – Unglaube

Martin Luther – Unglaube

Der verzweifelte Unglaube steckt so tief in uns, daß wir immer in Sorge sind, wir müssen verhungern. Das kommt nur daher, daß wir gewiß wissen wollen, wie uns Gott ernähren will. Wir wollen das Haus voll Korn und die Kasten voll Geld haben und so Gott an Haus und Kasten anbinden, Er aber will frei und ungebunden sein, weder an Zeit, Person, Stätte, noch dieses oder jenes. Man lasse ihn dafür sorgen, wie er uns ernähren will. Er wird wohl…

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Martin Luther – Ehe

Martin Luther – Ehe

Ach, lieber Gott, sie beten nicht und fangen solch groß Ding unbedächtig an. Darum, lieber Gesell, tue wie ich: da ich meine Käthe wollt‘ nehmen, da bat ich unsern Herrn Gott mit Ernst. Das tue du auch.

Martin Luther – Taufe

Martin Luther – Taufe

Meine Taufe bleibt, gleichwie die Sonne allzeit bleibt. Falle ich in den Dreck, daß die Augen nicht sehen können, so bleibt doch die Sonne, und wenn ich die Augen gewaschen habe, sehe ich sie wieder. Wenn ich in einen Keller gehe, bleibt dennoch die Sonne; ich bin nur davon gegangen; gehe ich wieder heraus, so finde ich sie wieder.

Martin Luther – Ein so groß, herrlich Ding.

Martin Luther – Ein so groß, herrlich Ding.

Die Taufe ist ein so groß, herrlich Ding, das nimmer genugsam auszusprechen noch zu begreifen ist, ja herrlicher denn der ganze Himmel und Erde. Denn daß die göttliche Majestät da gegenwärtig ist und daran ihr höchstes Werk tut, geschieht alles daher, daß Gott seinen Namen dahin setzt. Darum soll ich nicht die liebe Taufe verachten und lästern lassen, sondern sie hochheben und ehren, als ich Gottes Namen und Majestät schuldig bin zu ehren. Ein jeglicher Christ hat sein Leben lang…

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Luther, Martin – Die Gabe Gottes

Luther, Martin – Die Gabe Gottes

Die höchste Gnade und Gabe Gottes ist ein fromm, freundlich, gottfürchtlich und häuslich Gemahl haben, mit der du friedlich lebst, der du darfst all dein Gut und was du hast, ja deinen Leib und dein Leben anvertrauen. Der Weg zum Glück Ein Hausbuch für die christliche Familie von Pfarrer Gustav Hofelich C. Rieger’sche Verlagsanstalt. Stuttgart – München

Luther, Martin – Der Eltern heiliger Beruf

Luther, Martin – Der Eltern heiliger Beruf

Die Eltern sind Gott ganz ähnlich in ihrem Amt gegen die Kinder, und ist uns in ihnen fein abgemalt das göttliche und väterliche Herz gegen uns. Denn in Vater und Mutter können wir spüren und erfahren, wie Gott gegen den Menschen gesinnt ist, darum er sich auch nicht schämt des väterlichen Namens; und gleichwie für uns Gott sorget, uns nähret, schützet und schirmet, lehret und unterweiset, also auch der Vater lehret das Kind, nähret es und versorget es. So könnte…

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Luther, Martin – Arbeitsfleiß

Luther, Martin – Arbeitsfleiß

Wer mit zeitlichen Sorgen umgeht, Scharren und Kratzen, und allein denken will, wie er hoch und reich werde, der beschwert das Herz, wie Christus sagt Luk. 21, 34, daß also die rechte Frucht erstickt, wie das Korn unter den Dornen. Arbeiten soll man, und ein jeder in seinem Beruf auf das fleißigste und emsigste sich halten, das ist geboten. Aber daß man so scharrt und geizt, wie jetzt die Welt tut und allein darauf beflissen ist, wie man viel Gulden…

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Luther, Martin – Mit Gott!

Luther, Martin – Mit Gott!

Unser Leben ist gleich wie eine Schiffahrt. Denn gleich wie die Schiffleute vor sich haben den Port, nach und zu welchem sie ihre Fahrt richten, daß sie dahin gelangen möchten, da sie sicher aus aller Gefahr sind, also ist uns die Verheißung des ewigen Lebens auch geschehen, daß wir in derselben gleich wie in einem Port fein sanft und sicher ruhen sollen. Weil aber das Schiff, in dem wir geführt werden, schwach ist und gefährliche, ungestüme Winde, Wetter und Wellen…

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Luther, Martin – Werktätiger Gottesdienst

Luther, Martin – Werktätiger Gottesdienst

Gott gebe, daß ein jeder seinen Nächsten dafür ansehe, wenn er ihm dient, daß es Gott sei gedient, so würde die ganze Welt voll Gottesdienst sein. Ein Knecht im Stall, eine Magd in der Küche, ein Knabe in der Schule, die wären eitel Gottesknechte und Gottesdiener, wenn sie solches mit Fleiß täten, was ihnen zu tun von Vater und Mutter, von Herren und Frauen im Hause aufgelegt wird. Also würde jeglich Haus eine rechte Kirche sein, darin nichts denn lauter…

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Luther, Martin – Im Kampf mit dem Tode

Luther, Martin – Im Kampf mit dem Tode

Wir sind alle zum Tode gefordert, und es wird keiner für den andern sterben, sondern jeder muß in eigener Person geharnischt und gerüstet sein, mit dem Tode zu kämpfen. Wir können wohl einer den andern trösten und zu Geduld, Streit und Kampf ermahnen, aber kämpfen und streiten können wir nicht für ihn, sondern es muß jeder selbst auf seine Schanze sehen und sich mit den Feinden, dem Teufel und dem Tode messen, allein mit ihm im Kampf liegen. Der Weg…

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