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Schlagwort: Glaube

Chrysostomus – Glauben und Werke

Chrysostomus – Glauben und Werke

Vor den Werken muß erst der Glaube beurtheilt werden. Ich kann nicht zeigen, daß Derjenige, welcher Werke der Gerechtigkeit ohne Glauben thut, lebendig gewesen sei; aber wohl, daß der Gläubige, auch ohne Werke, gelebt und das Himmelreich erlangt habe; Niemand hat das Leben ohne den Glauben. Der Räuber glaubte nur und wurde gerechtfertigt von dem barmherzigen Gott. Wende mir nicht ein, es habe ihm die Zeit gefehlt, gerecht zu leben und gute Werke zu thun; denn dagegen streite ich nicht,…

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Bengel, Johann Albrecht – Allein der Glaube

Bengel, Johann Albrecht – Allein der Glaube

Gott hat seinen eingebornen Sohn gesandt in die Welt, dass er die Sünde und alles Unheil, in das der Mensch sich gestürzt hat und aus dem er sich nicht wieder heraushelfen kann, wegnehmen, Gerechtigkeit, Leben und Seligkeit wiederbringen und den Menschen zu dem verloren gegangenen Bild Gottes und zur Gemeinschaft mit dem ewigen Licht wieder herstellen sollte. Wir können solchen Verdienstes nicht anders teilhaftig werden als durch eine herzhafte Ergreifung und Aneignung desselben. Es kommt auf keine Kreatur und deren…

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William Booth – Wir glauben an das Heil

William Booth – Wir glauben an das Heil

Es ist das Heil, das die Leiden, das Sterben und das Blut des Sohnes Gottes uns erworben haben. Wir glauben, die Welt hat es nötig; das allein und nichts anderes kann sie zurechtbringen; es braucht dazu kein anderes Zaubermittel und nichts Neues. Wir gehen in den Fußspuren der alten Apostel. Der himmlischen Arznei andere Bestandteile beizumischen, ist nicht nötig. Verwunde, töte mit dem alten Schwert, gieße den alten Balsam hinein, und du wirst das alte Ergebnis sehen: Heil. Die Welt…

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Frederic Bettex – Glauben

Frederic Bettex – Glauben

Gleichviel, ob einer den Stoff oder die Naturkräfte oder die Intelligenz, die Wissenschaft oder „la gloire“, oder den Beruf, die Pflicht oder die Freiheit, die Humanität oder den Geldsack oder die Genußsucht ehrt, etwas muß jeder Mensch haben, was er höher achtet als sich selbst, vor dem er im ernsten Gottes- oder Götzendienst sich, seine Zeit, seine Kräfte, seine Gesundheit, sein Leben, ja seine Seele zum Opfer bringt, soll sein Leben nicht wertlos und nichtig ihm erscheinen.

Bernhard von Clairvaux – Der christliche Glaube

Bernhard von Clairvaux – Der christliche Glaube

Darin giebt sich der christliche Glaube kund, daß, wer da lebt, nicht mehr sich selber lebt, sondern Ihm, der für Alle Mensch geboren ist. Hier mag nun aber Niemand sagen: Ihm will ich leben, doch meinem Nächsten nicht! Denn Er hat ja nicht allein für Alle gelebt, sondern ist auch für Alle gestorben. Wie will Ihm nun der leben, der sich um die nicht kümmert, die also von Ihm geliebt worden sind? Wie will Ihm der leben, der sein Gesetz…

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Bernhard von Clairvaux – Toter Glaube

Bernhard von Clairvaux – Toter Glaube

Ich kann dich nicht rechtschaffen nennen, wenn du nur nicht gegen das Gebot verstößt. Was ist der Glaube, der sich nicht in Liebe betätigt, anders als ein entseelter Leichnam. Ehrt man etwa Gott mit toten Werken? Was wunderst du dich, o Kain, wenn Gott auf dein Opfer nicht gnädig sieht? Wie kannst du rechtschaffen sein, du, dessen Glaube tot ist, dessen Werke ebenfalls tot sind? Der Tod des Glaubens aber ist Trennung von der Liebe. Glaubst du an Christus? Tue…

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Aurelius Augustinus – Der Glaube Abrahams

Aurelius Augustinus – Der Glaube Abrahams

Abraham brachte seinen Sohn Gott zum Opfer dar, ein großes Werk, aber aus dem Glauben. Ich lobe den Bau desWerkes, aber ich sehe auf den Grund des Glaubens. Ich lobe die Frucht des guten Werkes, aber im Glauben erkenne ich die Wurzel. Denn wenn es Abraham ohne den rechten Glauben gethan, es hätte ihm nicht genützt, wie groß das Werk auch gewesen. Wiederum, wenn Abraham Glauben gehalten und auf den Befehl Gottes, ihm den Sohn zu opfern, zu sich selbst…

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Aurelius Augustinus – Zu Johannes 1

Aurelius Augustinus – Zu Johannes 1

Von seiner Fülle haben wir Alle genommen Gnade um Gnade.“ (Joh. 1,16.) Welche Gnade haben wir zuerst empfangen? Den Glauben. Im Glauben wandelnd wandeln wir in die Gnade. Denn womit haben wir dieses verdient? Mit welchen vorhergehenden Verdiensten? Verstocke sich Niemand, sondern Jeder gehe in sein Gewissen zurück, suche die Schlupfwinkel seiner Gedanken und kehre wieder zur Reihe seiner Thaten. Er beachte nicht, was er sei, wenn er schon Etwas ist, sondern, was er gewesen sei, damit er etwas würde….

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Johannes a Lasco – Der Glaube

Johannes a Lasco – Der Glaube

Der Glaube kommt schlechterdings allein aus dem Worte Gottes durch die Kraft des heiligen Geistes, und das Wort ist nimmer leer, sondern bringt immer seine Frucht im Menschen, nachdem das Gesetz vorgearbeitet hat, wo wir nur nach unsrem schwachen Vermögen dem Gehorsam gegen das Gesetz und den Werken des Geistes immer nachjagen und nicht wider unser Gewissen sündigen.

Hermann Bezzel – Gott tut den ersten Schritt

Hermann Bezzel – Gott tut den ersten Schritt

Es geschieht der erste Schritt des Glaubens nie von unten nach oben, sondern immer von oben nach unten: „Es bricht mir das Herz über dir, daß ich mich dein erbarmen muß.“ Der Glaube ist die große Freundlichkeit der Gottessonne, mit der sie alles, was zur Sonne will, hervorlockt. Wer ein Kind Gottes ist, in dem legt der Heilige Geist die Arbeit nicht nieder, bis er sie vollbracht hat, bis alle Schatten der Sünde, alle Unregelmäßigkeiten in den Zügen des Christenlebens…

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