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Schlagwort: Vergebung

d’Espagne, Jean – Kreuzigung

d’Espagne, Jean – Kreuzigung

Die aller erschrecklichste Sünde, die die Menschen begehen konnten, bestand darinne, daß sie den Herrn der Herrlichkeit kreuzigten. Und aus dieser Sünde brachte die Weisheit Gottes das größte und ewige Glück der Menschen heraus, nämlich die Erlösung. Also hat sich Gott der größten Sünde bedient, die größte That zu thun. Das Alte Testament deutet uns sehr deutlich darauf, daß auf das Versöhnungsblut alles ankomme. Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.

Bernhard von Clairvaux – Sprich nicht immer von Deinen alten Sünden

Bernhard von Clairvaux – Sprich nicht immer von Deinen alten Sünden

Es gibt solche, die in ein religiöses Kleid sich hüllen, sich als Christen bekennen, aber mit einer Art Prahlerei von ihrem früheren Sündenleben sprechen. das ist ein Zeichen, dass sie noch nicht los sind von ihrem alten Leben. Das Gewand der Demut ist bei solchen kein Merkmal einer heiligen Erneuerung, sondern nur eine Verhüllung ihres alten Sinnes. Sie reden wohl wie in Schmerz und Reue, aber indem ihre Gesinnung darauf ausgeht, sich zu rühmen, täuschen sie sich selbst, denn Gott…

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Aurelius Augustinus – Vergebung

Aurelius Augustinus – Vergebung

Ich habe eine große Sünde gesündigt und bin mir vieler Vergehen bewußt; aber ich verzweifle nicht, weil, wo die Vergehungen übergeflossen, auch die Gnade überfließt. Wer an der Vergebung der Sünde verzweifelt, leugnet, daß Gott barmherzig ist; ein großes Unrecht thut er Gott, weil er seiner Gnade mißtrauet. So viel an ihm ist, leugnet er die Liebe, Wahrheit und Macht Gottes; meine ganze Hoffnung aber ruhet in der Liebe der Annahme, in der Wahrheit der Verheißung und in der Macht…

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Aurelius Augustinus – Die Gerechten

Aurelius Augustinus – Die Gerechten

Die da meinen, nicht zu Denen zu gehören, welche gesündigt haben und des Ruhmes vor Gott ermangeln, brauchen nicht Christen zu werden, weil nicht die Gesunden, sondern die Kranken des Arztes bedürfen. weßhalb auch Christus nicht kam, die Gerechten zu berufen, sondern die Sünder.

Alkuin – Gebet zu Jesus

Alkuin – Gebet zu Jesus

Herr Jesu Christe, eingeborner Sohn Gottes, gleiches Wesens mit dem Vater und heiligen Geiste, durch den allein Vergebung der Sünden, durch den allein Leben und Seligkeit kommt: Du hast einst den reuigen Zöllner gerechtfertigt, die Bitte des demüthigen Kananäischen Weibes erhört, mitleidig auf Petrus hingeblickt, da er Dich verleugnet, und als er bitterlich weinte, ihn wiederum angenommen, Du hast den Schacher am Kreuz, als er um Gnade flehte, mit Paradiesesherrlichkeit beschenkt. O so laß auch mir, dem elendesten und unglücklichsten…

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Alkuin – Bitte um Vergebung

Alkuin – Bitte um Vergebung

Vor Dir, o Herr, der Du gesprochen hast: Ich habe keinen Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daß sich der Gottlose bekehre von seinem Wesen und lebe, will ich mein ganzes Herz enthüllen. Wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Meere, so unzählbar ist meiner Sünden Menge. Siehe auf mich in Gnaden herab und erbarme Dich meiner. Oeffne den Quell meiner Augen, vergönne mir einen Blick in das Geheimniß Deiner Erlösung und nimm mich als Glied am…

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Murray – Wenn ich etwas aus meinem Hause entfernen will

Murray – Wenn ich etwas aus meinem Hause entfernen will

Wenn ich etwas aus meinem Hause entfernen will und es selbst nicht wegtragen kann, rufe ich starke Männer, damit sie es für mich tun. Ich überlasse es ihnen und spreche: da, nehmt dies weg! Und sie tun es, und ich sage alsdann: Ich habe es aus meinem Hause herausgeschafft. Ebenso kannst du deine Sünden, gegen die du völlig machtlos bist, deinem Gott übergeben. Du kannst sie, auf sein Wort hin, ihm übergeben. Er wird seine Verheissung erfüllen: von aller Unreinigkeit…

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Godet, Frederic – Es ist mir sehr klar geworden

Godet, Frederic – Es ist mir sehr klar geworden

Es ist mir sehr klar geworden, dass der seligmachende Glaube ein fortgesetzter, lebendiger Austausch ist zwischen uns und unserm Herrn Jesus Christus. Wir geben ihm unsere Sünden, er gibt uns seine Gerechtigkeit. Im ersten Akt machen wir sein, was unser ist: die Sünde. Im zweiten Akt machen wir unser, was sein ist: seine Gerechtigkeit. Wunderbarer, geheimnisvoller Akt, der sich in der Tiefe der durch die Busse zubereiteten Seele vollzieht. Aus diesem stets erneuerten Austausch entspringt wie aus einer sprudelnden Quelle…

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