Eduard von Pückler – Nicht-Sümdogem

Jesus war, abgesehen von seiner Heiligkeit, viel zu vornehm, um zu sündigen. Und es ist etwas Unaussprechliches, sich in diese Vornehmheit hineinzubekehren. Es gibt nichts Vornehmeres, als nicht zu sündigen. Der Mensch ist von Natur greulich, und sich wegbekehren von der eigenen Scheußlichkeit in die vornehme, abgeschiedene Heiligkeit Gottes, in die Herrlichkeit seines Sohnes und dann bewahrt in ihr zu ruhen, das ist wahrhaftig groß.

Eduard Graf von Pückler – Die Hauptsache

„Die Hauptsache ist jetzt für alle, die Zeit haben, sich dem Gebet mit großer Inbrunst zu widmen. Wir sollten viel beten, daß das Reich Gottes zu uns und zu unserm Volk komme. Entweder wir treten jetzt in den Riß für unser ganzes Volk, oder wir gleichen nicht Abraham noch Nehemia noch all den Seelen, auf deren Gebet hin Gott einem ganzen Volke Rettung und neues Heil schicken konnte in schwerster und allerschwerster Zeit. Gott sucht auch jetzt, ob jemand sich zur Mauer mache und in den Riß trete vor ihn für das Land, auf daß er es nicht verderbe.“