„So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben (Röm. 3, 28.).“ Er sagt, dass die Gerechtigkeit des Glaubens allein genüge, so dass nur der Gläubige gerechtfertigt werde, auch wenn kein Werk von ihm vollbracht sei. Es liegt uns also ob, die wir uns bemühen, die Schrift des Apostels als unverfälscht darzustellen und Alles nach seiner Ordnung zu betrachten, dass wir zusehen, wer ohne die Werke, allein durch den Glauben gerechtfertigt sei. So viel nun das Beispiel betrifft, so halte ich jenen Räuber für hinreichend, welcher, zugleich mit Christus gekreuzigt, ihm vom Kreuze herab zurief: Herr Jesus, gedenke meiner, wann du in dein Reich kommst! Es wird kein gutes Werk von ihm in den Evangelien genannt; sondern allein für diesen Glauben, verheißt ihm Jesus: Wahrlich ich sage dir, du wirst noch heute mit mir im Paradiese sein. usw.