Glaube aber nicht, dass Jemand, wenn er solchen Glauben besitzt, durch welchen gerechtfertigt er Ruhm bei Gott hat, zugleich mit ihm ungerecht sein könne; denn der Glaube hat Nichts gemein mit der Untreue, die Gerechtigkeit hat keine Gemeinschaft mit der Lieblosigkeit, so wie auch das Licht mit der Finsternis sich nicht verträgt. Denn wenn Der, welcher glaubt, das Jesus der Christ ist, aus Gott geboren ist und, wer aus Gott geboren ist, nicht sündigt, so ist offenbar, dass, weil Der, welcher an Christus glaubt, nicht sündigt, der Sünder aus Unglauben sündigt. Es ist demnach ein Zeichen des wahren Glaubens, dass man nicht sündigt, so wie es im Gegenteil ein Zeichen des Unglaubens ist, wenn gesündigt wird.