Die natürlichen Leute sind Sklaven durch Furcht des Todes im ganzen Leben, sie mögen sein wer und wie sie wollen; wenn ihnen der Gedanke davon einfällt, so sind sie gestört. Von dieser Knechtsfurcht sind Kinder Gottes frei. Der beständige Blick auf Ihn und die halb unerträgliche Abwesenheit von Ihm macht, dass sie anders nicht als mit Seligkeit, Süßigkeit und Lieblichkeit an die Stunde denken können, die sie in seinen Arm und Schoß bringt. Sie haben aber einen andern Kummer, nämlich wir tragen unsern Schatz in irdenen Gefäßen; und sie fürchten die Sünde, die uns immer in den Weg tritt. Hebr. 12. Wenn wir aber nur das beobachten, dass wir nie allein bleiben, sondern Gesellschaft suchen, und die Gesellschaft unsern vertrauten Freund sein lassen, den Freund, mit dem Niemand in Vergleich kommt; wenn wir nur Ihn dem Herzen zeigen, nicht nur als das Lamm Gottes, das aller Welt Sünde getragen, sondern als unsern erfahrensten Beichtvater, der ein armer Mensch ward, wie ich, und an Gebärden wie ein Mensch erfunden worden. Wenn wir Ihn so ansehen, werden wir über all unser Elend und Sündhaftigkeit reichlich getröstet.