Aurelius Augustinus – Das Bild Gottes
Wie das Wachs dem Siegelring anhängt, um zu seinem Bilde zu werden, so muß der Mensch Gott anhangen, um wieder nach Gottes Bilde umgeprägt zu werden.
Gott allein die Ehre
Wie das Wachs dem Siegelring anhängt, um zu seinem Bilde zu werden, so muß der Mensch Gott anhangen, um wieder nach Gottes Bilde umgeprägt zu werden.
Ich kann dir Gott nicht zeigen, ich zeige dir, was Er gemacht hat, alles ist durch Ihn gemacht. Joh. 1.
Durch viele Gefahren muß man sich durchschlagen, daß man zu einer noch größern Gefahr hindurch dringt.
Unsere Gerechtigkeit mag noch so groß sein, um des guten Zweckes willen, den wir beabsichtigen, dessen ungeachtet besteht sie doch mehr in Unterlassung der Sünden, als in Vollbringung der Tugend; sogar gebrechlich ist unsere Gebrechlichkeit.
Was ist der Endzweck der heiligen Schrift? Dich, der du wie ein Vertriebner außer deinem Herzen umher irrest, in dein Herz zurück zu führen, damit du Hausgenosse und Vertrauter Gottes werdest, der in dir Herberge sucht.
Die Zeiten sind geändert, nicht der Glaube. Die Rechtfertigung also durch den Glauben an Jesum Christum ist den Gläubigen gegeben, wird ihnen gegeben und gegeben werden.
In ihm (Christo) athme ich, und, in ihn mein Vertrauen setzend, sehne ich mich, zu dir zu gelangen!
Ich hätte verzweifeln können wegen meiner allzugroßen Sünden und unendlichen Vergehungen, wenn nicht Dein Wort, Gott, Fleisch geworden wäre und unter uns gewohnt hätte. Aber jetzt wage ich nicht mehr, zu verzweifeln, weil wir, da wir Feinde waren, versöhnt sind… WeiterlesenAurelius Augustinus – Versöhnt mit Gott!
Der Nutzen des Gesetzes ist, daß es den Menschen von seiner Schwachheit überzeugt und die Arznei der Gnade, welche in Christo ist, zu erflehen antreibt. Denn wer den Namen Gottes anrufen wird, der wird selig werden.
Das Gesetz ist gegeben, damit die Gnade gesucht würde; die Gnade ist gegeben, damit das Gesetz erfüllt würde.