Einer von den Hochzeitgästen wurde ausgestoßen, und der war ohne Zweifel der Ansehnlichste; denn dass er kein Hochzeitkleid annehmen wollte, beweiset deutlich, dass er keiner von den Bettlern, keiner von den abgerissenen Pflastertretern, sondern, dass er wohl bekleidet gewesen. Es war eine alte Gewohnheit, dass man Hochzeitkleider bekam, auch die reichsten, vornehmsten Leute erhielten ein Feierkleid umsonst, wenn sie zur Hochzeit kamen. Es ist nicht möglich, dass einer von den Bettelleuten das Kleid sollte verworfen und nicht vielmehr sich dessen gefreut haben, wenn er halbnackend gekommen wäre, und man hätte ihm ein Kleid gegeben, er würde Gott gedankt haben, dass er ein Kleid bekäme. Aber ein, entweder natürlich angesehener, oder tugendhafter Mann, voll geistlicher Gaben, voll Geschicklichkeit und Verdienste, fand nicht nötig ein Kleid anzunehmen, weil er vielleicht dachte, sein eigen Kleid wäre besser; – und er wurde mit Unehre hinausgeworfen, weil er nicht aussehen wollte, wie die andern, und sich das Feierkleid hatte schenken lassen. Was das für ein Kleid ist, wissen wir. Christi Blut und Gerechtigkeit ist das bekannte Ehrenkleid, damit man kann vor Gott bestehen, wenn man zur Freude soll eingehen.