Die Reichen sind nicht ausgeschlossen vom Abendmahl, aber sie haben auch nicht das allergeringste Vorrecht; sie haben kein Privilegium vor andern zum Seligwerden, aber wohl hundert Schwierigkeiten, die andere nicht haben, und daher muss man sich nicht zu lange und nicht zuvörderst bei ihnen aufhalten. Und so wie es mit den natürlich angesehenen Leuten ist, so ist es auch mit den geistlich angesehenen, mit den frommen und religiösen Menschen. Man verliert meistens nur die Zeit mit ihnen. Geht auf die Straßen, vor die Zäune, sagt der Heiland, seht, wo ihr sie hernehmt, die Elenden, die geringen Menschen, die nicht das Geringste aus sich selbst zu machen haben, denen es nicht einfallen kann, dass man viele Mühe an sie wenden wird, die ruft, die werden kommen, denen werdet ihr willkommen sein.