Ambrosius – Schuld und Unschuld
Fruchtreicher ist die Schuld, als die Unschuld. Jene hatte mich anmaßend gemacht; die Schuld machte mich wieder demütig (Vom glückl. Leben 1, 6.).
Gott allein die Ehre
Fruchtreicher ist die Schuld, als die Unschuld. Jene hatte mich anmaßend gemacht; die Schuld machte mich wieder demütig (Vom glückl. Leben 1, 6.).
O ein Schatz, reicher als Alles, ist der Glaube; o stärker, als alle Tugenden des Leibes ist der Glaube (V. d. Jungfr. B.3.)!
Wie der Schein der Sonne die Sonne selbst zeigt und von ihr ausgeht, also erweisen die Werke den Glauben.
Der Glaube macht die Räuber schuldlos und der Unglaube die Apostel zu Schuldigen (Roden. 45.)
Wer klagt Den an, welchen Gott nicht anklagt? Denn es wird nicht gefragt, wer Jemand gewesen sei, sondern, wer er sei (zu Gal. 2.).
Was ist die Sünde gegen die Gnade Gottes? Ein Spinngewebe, das, wenn der Wind weht, nirgends zu sehen ist (zu Ps. 50.).
Was vermisst du noch? Du bist geworden unsterblich, frei, ein Sohn, gerecht, ein Bruder, ein Miterbe; du herrscht zugleich, bist zugleich verherrlicht; Alles ist dir aus Gnaden gegeben (zu Ephes. 5.).
Vor den Werken muss erst der Glaube beurteilt werden. Ich kann nicht zeigen, dass Derjenige, welcher Werke der Gerechtigkeit ohne Glauben tut, lebendig gewesen sei; aber wohl, dass der Gläubige, auch ohne Werke, gelebt und das Himmelreich erlangt habe; Niemand… WeiterlesenChrysostomus – Glaube und Werke
Der Herr warf aus dem Paradiese und führte in den Himmel; ließ zum Tode verdammen und schenkte uns die Unsterblichkeit; beraubte uns der Freuden des Paradieses und bereitete uns das Himmelreich. (Aus den Homilien zu 1 Mos. 21.)
Christus rechtfertigt nur Diejenigen, welche nach dem Beispiel seiner Auferstehung ein neues Leben angefangen haben und die alte Ungerechtigkeit und Lieblosigkeit, als den Grund des Todes, ablegen.